Freitag, 21. Juni 2013

Sommerregen

In Berlin weint der Himmel. Es sind aber eindeutig Tränen der Erleichterung. Manchmal braucht es einfach einen erfrischenden Sommerregen. Nicht nur um die aufgestaute schwüle Luft wegzuwaschen. Ich sitze hier bei offener Balkontür und hab das Gefühl das erste Mal seit Tagen wieder richtig Luft zu kriegen. (Hoffentlich hat das jetzt kein Kugelblitz gehört und will mal schnell bei uns reinschauen.)
Ganz ehrlich? Ich habe keine Ahnung was die richtige Beschäftigung ist bei der Hitze der letzten Tage. Neben dem Arbeiten habe ich in den letzten beiden freien Tagen folgendes versucht: 

1. Shoppen in der Stadt.
Merke: Berliner Busse und S-Bahnen sind nicht mit Klimaanlagen ausgestattet oder diese werden um sie zu schonen nicht verwendet. Außerdem scheinen sich Düfte (vor allem die schlechten) und Ausdünstungen von Menschen bei diesem Wetter besonders lange in der Luft zu halten. Desweiteren macht es nur halb soviel Spaß Kleidung anzuprobieren, wenn man den Stoff kaum über die klebrige Haut kriegt und man sich nach jedem Meter außerhalb klimatisierter Räume ganz elegant mit einem Taschentuch das Gesicht abtupfen muss. ABER gleichzeitig muss ich auch berichten, dass ich endlich dazugekommen bin die beiden neuen Läden Pull&Bear und Forever21 genauer unter die Lupe zu nehmen und testweise mal ein paar schöne Stücke zu kaufen.

2. Chillen am See.
Merke: informiere dich nicht am Tag vorher über den besagten See, wenn du dir den See ungern mit schwimmenden Tieren teilst. Dann könntest du nämlich zufällig auf diese Schlagzeile stoßen: "drei Meter langer Wels im Schlachtensee gefangen!" denn dann könnte sich dein See-Erlebnis ganz schnell zu einem Liegewiese-Erlebnis wandeln.

3. Grillen im Park.
Merke: Ein mit Kohle befeuerter Grill braucht seine Zeit um schließlich in der Lage zu sein blutiges Fleisch in gares Fleisch zu verwandeln. Deshalb: informiere dich vorher über die Öffnungszeiten deines Grillortes sonst musst du und deine Freunde den Park hungrig wieder verlassen. Auch nicht zu vernachlässigen sind blutrünstige Insekten. Fehlende Insektensprays führen zu juckenden Monsterbergen auf deiner Haut an Stellen die du weder sehen kannst noch mit bloßen Händen gut hinkommst um zu kratzen. Beim Zählen der Stiche bin ich trotz Abitur in Mathematik an meine Grenzen gestoßen (also fast jedenfalls.)

Ohne jetzt eine elegante Überleitung zu finden sind hier noch ein paar Bilder der letzten Tage:

Frisches Obst
erfrischenstes Duschgel ever
don't be


selfmade Erdbeer-Milchshake
schneller Eiskaffee
Sonntagmorgen, Frühstück im Bett
Grillen im Park
Other Stories Ausbeute
Lieblingssüßis und neue Lieblingshose von Forever 21
Natur pur
Feierabendbier


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