Sonntag, 6. Januar 2013

Gedanken zur Jahreswende

auch ich habe um die Jahreswende natürlich mit dem Gedanken gespielt einen Jahresrückblickeintrag zu machen. In Anbetracht der fortgeschrittenen Zeit, sind ja quasi schon mitten in 2013, habe ich diesen Plan wieder verworfen. Nichtsdestotrotz gibt es ein paar Gedanken die ich mit euch teilen möchte. Ich glaube in meinem Leben gab es bis jetzt kein Jahr in dem sich so viel geändert hat wie 2012. Abitur, Umzug nach Berlin, neuer Job etc. Aber wenn ich auf 2013 blicke scheint diese Veränderungssträhne nicht abzunehmen. Vielleicht irre ich mich auch, und jedes Jahr wird ab jetzt so ereignisreich wie das letzte. Manchmal denke ich so darüber nach und dann ist es irgendwie komisch, dass man wohl nie wieder daheim einziehen wird, dass man jetzt selber für seine Wohnsituation und den Inhalt des Kühlschrankes verantwortlich ist. Aber es ist irgendwie auch was ganz besonderes, dafür selber verantwortlich zu sein und aktiv diese Veränderungen zu gestalten und trotz der teils immensen Anstrengung stolz sagen zu können, dass man doch ziemlich erfolgreich war und nicht an den Herausforderungen gescheitert ist.
Eine Sache, die mir 2012 verstärkt aufgefallen ist, möchte ich euch nicht vorenthalten. Ich habe das Gefühl, es ist die Erkenntnis, die mich bis jetzt am meisten in meinem Denken beeinflusst hat.
Mir ist aufgefallen, dass die Dinge nicht immer so geschehen, wie man sie sich vorstellt oder gewünscht hat. Man ist unglücklich und enttäuscht wenn Situationen nicht so eintreten, wie man sich sie ausgemalt hat. Das einzige was man daraus mitnimmt, ist das Gefühl dem Leben nicht gewachsen zu sein und immer Pech zu haben. Ein demotivierendes Gefühl.
Im Laufe des Jahres ist mir aber aufgefallen, dass es gar nicht darum geht, dass die Situationen so eintreten wie geplant. Es geht viel mehr darum, WIE man mit den Herausforderungen neuer Situationen umgeht. Nur durch unplanmäßige Ereignisse und vielleicht auch unangenehme Überraschungen, kann ich lernen neue Dinge zu akzeptieren. Ich muss meine vielleicht eingefahrene Denkweise ändern und Kompromisse schließen.
Das Beste an der ganzen Geschichte kommt aber noch. Und das ist das, was mich daran am meisten fasziniert. Das was im letzten Jahr besonders schief lief oder am wenigstens nach Plan verlief, ist am Ende das, aus dem ich am meisten Erfahrung mitnehmen konnte und worüber ich am Ende am meisten zufrieden bin, dass es so lief und nicht anders.
Gerade das, was auf den ersten Blick für Enttäuschung sorgte, schafft am Ende die größte Zufriedenheit.

Das waren jetzt viele Worte und ich danke euch fürs Lesen.

Ich habe mir Gedanken gemacht ob ich mich eingehender mit den Vorsätzen für dieses Jahr befasse.
Während ich Pralinés schmauste nahm ich mir vor, mich dieses Jahr gesünder zu ernähren. Genau deswegen habe ich beschlossen hier jetzt nicht 10 Sachen aufzulisten, die ich ändern will, aber schon am 1. Januar nicht mehr einhalten kann.

Was ich hier wirklich vermiss, ist gutes, helles Tageslicht in unserer Wohnung. Ein Innenhof mag ja seine ruhigen Reize haben, aber gute Bilder resultieren aus einer Innenhofwohnung nicht.
Ich hoffe wirklich, dass mir dieses Jahr Möglichkeiten schenkt gute Bilder bei natürlichem Licht zustande zu bringen. Um diesem Wunsch vorzubeugen, teile ich genau hier& jetzt mit euch meine schönsten Tageslicht-Bilder aus 2012, die als wunderbarer Nebeneffekt auch dem Winterblues den Kampf ansagen.



















 Wie siehts bei euch aus, habt ihr euch was Besonderes für 2013 vorgenommen?
Oder etwas aus 2012 gelernt? 
Ich freue mich über jede Antwort :)

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